Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld
 

Renaturierung

Unser Kapital ist die Natur

Über die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben hinaus, die die Unternehmen zu einer Rekultivierung der Abgrabungsflächen verpflichten, ist es uns ein besonderes Anliegen, die Belange der Natur wie auch die der Menschen in den angrenzenden Gemeinden zu berücksichtigen und uns für den Erhalt des Landschaftsbildes ebenso wie des Freizeitwertes dieser Region einzusetzen.

Wir zeigen, dass Kiesabbau einerseits und der Erhalt von Natur andererseits sich nicht gegenseitig ausschließen. Wir schaffen ungestörte Rückzugsgebiete für bedrohte Tierarten und setzen uns durch den Einsatz regenerativer Energiequellen für die Schonung natürlicher Ressourcen ein. Auf unserem Gelände werden Möglichkeiten für Erholung und Freizeitgestaltung, aber auch zur Information über erdgeschichtlichen Spurensuche geboten.

Die Abbauflächen unserer Firma liegen inmitten der Holsteinischen Seenplatte und somit in einer der schönsten Gegenden Norddeutschlands. Seit den 70er Jahren betrachten wir es unsere Verantwortung, das Gesicht dieser einmaligen Landschaft zu bewahren und zu bereichern.
Dort, wo durch den Abbaubetrieb Eingriffe in die Natur stattfinden, werden gleichzeitig bedeutende Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen. So brüten z. B. bereits während der Abbauphase im Bereich der Hangkanten und Steilwände Uferschwalben und Eisvögel, in den Spülfeldern, Weihern oder Seen finden Brandgänse, Flussregenpfeifer, Rohrweihe und diverse Entenarten ihren Lebensraum. Es entstehen Biotope, die in der hiesigen Landschaft kaum noch vorzufinden sind - im Kieswerk Kreuzfeld finden sich Böschungen mit Aufforstungen verschiedenster heimischer Laubholzarten, mehrere Kleingewässer mit eingebauten Flachwasserzonen, Trockenrasenstandorte, sowie eine integrierte Steilwand, die von Uferschwalben als Brutplatz angenommen wird.
Die langfristigen Bemühungen zeigen beeindruckende Erfolge - in den 90er Jahren beherbergte das Kieswerk Ostholsteins die größte Uferschwalbenkolonie, und seit einem Jahrzehnt stellt das Werk einen Brutplatz für den geschützten Uhu. Kiesgruben bieten ein potenzielles Biotop für viele bedrohte Tierarten - wir nehmen diese Verantwortung wahr.

Durch die Abbautätigkeit ist eine einzigartige Landschaft entstanden, die eine Vielzahl weiterer Nutzungsmöglichkeiten bietet. Außerhalb der Betriebsstunden wird das Werksgelände Kreuzfeld deshalb Aktivitäten zugänglich gemacht, die nur hier in dieser Form so möglich sind.

  • Die Erdaufschlüsse stellen ein reizvolles Untersuchungsgebiet für Hobbygeologen und Fossiliensammler dar. Zahlreiche Versteinerungen und das überregional bekannte Holsteiner Gestein machen das Gelände zu einem bundesweiten Magneten für erdgeschichtlich Interessierte.
  • Die Bundesmarine nutzt die unterschiedlichen Geländeformationen für Wasser- und Seilübungen.
  • Renaturierte Kiesgruben bieten grundsätzlich einen hohen Erholungswert und eine Fülle von Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Das Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld stellt hier keine Ausnahme dar. Auf dem Gelände absolviert beispielsweise der Motor-Club-Malente (MCM), regelmäßig sein Motor Cross Training.
 
     
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